München, den 17. Februar 2009 – Erste Indikationen zum Wirtschaftswachstum im vierten Quartal 2008 bestätigen den rasanten konjunkturellen Abwärtstrend, in dem sich die meisten europäischen Länder derzeit befinden. Die Teuerungsraten gehen rasch zurück, so dass sich die momentane Inflation bereits deutlich unter dem Zielkorridor der Zentralbanken bewegt.
München, den 20. Februar 2009 – Die Länder Lateinamerikas erwiesen sich im Umfeld der Finanzkrise bisher als äußerst robust. Gesunkene Warenpreise und die weltweit nachlassende ökonomische Aktivität zollen nun jedoch auch hier ihren Tribut. In Folge der weltweit gesunkenen Nachfrage ist das Exportvolumen von Rohstoffen und Waren im 4. Quartal 2008 deutlich zurückgegangen.
München, den 18. Februar 2009 – Die Situation an den gewerblichen Immobilienmärkten hat sich analog zur Gesamtwirtschaft verschlechtert. Mit dem Anstieg der Arbeitslosigkeit, sinkenden Konsumausgaben und fallenden Häuserpreisen wird der Abschwung wohl alle Sektoren des Immobilienmarktes tangieren.
München, 13. Februar 2009 - Asiens Volkswirtschaften konnten in den vergangenen Jahren von der starken Nachfrage nach ihren Exportgütern profitieren. Die weltweit beinahe synchron einsetzende Rezession führt nun zu einem heftigen Einbruch bei den Exporten, was im Nachgang die Arbeitsmärkte und somit auch die Konsumnachfrage deutlich belasten dürfte. Während in den aufstrebenden Volkswirtschaften wie China das reale Wirtschaftswachstum von voraussichtlich 9 % p. a. im Jahr 2008 auf etwa 6 % im Jahr 2009 zurückgehen sollte, wird für reife Märkte wie Japan ein negatives Wachstum im kommenden Jahr erwartet.
München, den 3. Dezember 2008 – Nachdem Lateinamerika die Auswirkungen des credit crunch im ersten Halbjahr noch vergleichsweise gut überwunden hat, machen sich die Auswirkungen der Finanzkrise nun auch in Südamerika deutlicher bemerkbar.