München, den 19. November 2009 – Die ökonomischen Fundamentaldaten Lateinamerikas haben sich im 3. Quartal aufgehellt und zum Teil bereits wieder Vor-Krisen-Niveaus erreicht. Die Wiederbelebung hat auch das Vertrauen der Investoren in die Region gestärkt, was sich in Kursanstiegen der lokalen Währungen und Aktienkurse sowie in der Zunahme neuer Anleihe- und Eigenkapital-Emissionen bemerkbar machte. Insbesondere auf den Retail- und Wohnimmobilienbereich spezialisierte Projektentwicklungsgesellschaften in Brasilien und Chile nutzten die Gelegenheit, um sich auf diese Weise Mittel für zukünftige Investitionen zu sichern.
München, den 19. November 2009 – Die ökonomischen Fundamentaldaten Lateinamerikas haben sich im 3. Quartal aufgehellt und zum Teil bereits wieder Vor-Krisen-Niveaus erreicht. Die Wiederbelebung hat auch das Vertrauen der Investoren in die Region gestärkt, was sich in Kursanstiegen der lokalen Währungen und Aktienkurse sowie in der Zunahme neuer Anleihe- und Eigenkapital-Emissionen bemerkbar machte. Insbesondere auf den Retail- und Wohnimmobilienbereich spezialisierte Projektentwicklungsgesellschaften in Brasilien und Chile nutzten die Gelegenheit, um sich auf diese Weise Mittel für zukünftige Investitionen zu sichern.
Trotz gestiegener Konsumausgaben und zunehmenden Verbrauchervertrauens sollten die Schlüsselindikatoren gewerblicher Immobilienmärkte der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung hinterherhinken. Die Mieten im Bürosektor sind beispielsweise aufgrund neu fertiggestellter Flächen und geringerer Nachfrage unter Druck geraten. Auch die Leerstandquoten verharren auf hohem Niveau. Entsprechend zurückhaltend waren die Aktivitäten an den Transaktionsmärkten. Eigentümer von Immobilien, die unter keinem Liquiditätsdruck stehen, warten vernünftigerweise noch die sich im Zuge der aktuellen Markterholung zu erwartenden steigenden Marktwerte ab, bevor sie zu Verkäufen bereit sind. Im Wohnimmobilienbereich fokussierte sich die Nachfrage auf den einkommensschwachen Sektor, der – politisch gewollt – von besonders günstigen Hypothekenfinanzierungen profitierte.
„Brasilien sollte in den kommenden Jahren erheblichen Nutzen daraus ziehen können, dass Rio de Janeiro Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2016 sein wird“, prognostiziert Markus Reissner, Research Analyst bei Pramerica in München. „Allein die Verkündung der Entscheidung des olympischen Komitees hat der Stimmung im Lande erheblichen Auftrieb gegeben und sollte in reger Investitionstätigkeit münden.“
Einzelheiten zu den Entwicklungen an den lateinamerikanischen Immobi-lienmärkten können dem vollständigen Lateinamerika-Marktbericht des 3. Quartals 2009 entnommen werden. Dieser ist abrufbar unter http://www.pramericarei.de/Research-Marktberichte/Marktberichte_Lateinamerika/Marktbericht_Lateinamerika_Oct09.htm.