Grundsätzlich werden für jeden Fonds bzw. für jedes Einzelportfolio Investmentstrategie und Investmentziele entsprechend den Risiko-Rendite-Anforderungen der Anleger entwickelt. Fondsstrategie und -ziele bilden die Grundlage für die weiteren Stufen des klar strukturierten Investment-Prozesses.
Die Akquisitionsmanager sondieren die Angebote von Maklern und nutzen die konzernverbundenen Auslandsbüros für die Beschaffung potenzieller Investitionsobjekte. Im wöchentlich stattfindenden Akquisitonsmeeting werden potentielle Ankäufe den zuständigen Portfoliomanagern vorgestellt und diskutiert. Das Gremium trifft auf Basis dieser Informationen eine Vorauswahl, welche Deals weiter verfolgt werden sollten und welchem Fonds sie zuzuordnen sind. Sollte ein Akquisitionsobjekt den Ankaufskriterien mehrerer Fonds entsprechen, wird durch das Allokationskomitee die sinnvollste Platzierung des Objekts entschieden. Zur Transparenz und Koordination der Transaktionsaktivitäten werden alle angebotenen Objekte in einer zentralen Datenbank erfasst und gemäß dem jeweiligen Akquisitionsstatus gelistet.
Nach der Überprüfung grundsätzlicher Investitionskriterien und einer positiven Entscheidung durch das jeweilige Portfoliomanagement, eine Transaktion weiterzuverfolgen, wird ein internes „Deal Team“ aufgesetzt. Diese interdisziplinär zusammengestellten Teams sind der Dreh- und Angelpunkt des Transaktionsprozesses und gewährleisten eine optimale Einbindung und Zusammenführung relevanter Akteure. Die Zusammensetzung wird von der jeweiligen Transaktionskomplexität bestimmt. Jedoch sind grundsätzlich alle wesentlichen Akteure wie zum Beispiel Transaktions-, Portfolio-, Asset- und Kreditmanager im Rahmen des Prozesses eingebunden.
Die interne Autorisierung sämtlicher Transaktionen erfolgt über das hauseigene Investmentkomitee. Dieses Entscheidungsgremium stellt auf Basis von international geltenden „Pramerica Vorgaben und Standards für Konsistenz“ gleichbleibend hohe Qualität sowie einen ganzheitlichen Ansatz bei Investmententscheidungen sicher. Dem Investmentkomitee ist der Chief Underwriter vorgeschaltet, der dafür sorgt, dass die von Pramerica gesetzten Qualitätsstandards von der Transaktionsabteilung umgesetzt und weiterentwickelt werden. Die zugrundeliegende Fragestellung ist dabei, ob die erwartete Rendite eines geprüften Investments die immanenten Investmentrisiken adäquat kompensiert. Daher wird jedes Investmentexposé einschließlich der Renditeberechnung und der zugrundeliegenden Annahmen vor jedem Investmentkomitee-Treffen erst nach kritischer Prüfung durch den Chief Underwriter freigegeben. Letztlich ermöglicht dieser weitgehend standardisierte Prozess, dass Investmententscheidungen auf einer soliden Basis getroffen werden können.
Nach der Erteilung der Genehmigung durch das Investmentkomitee beginnt das Deal Team mit der Umsetzung des Ankaufsprozess. Darunter fallen u.a. die jeweiligen Arten der Due Diligence, die Bewertung, die steuer- und rechtsoptimierte Strukturierung sowie die Finanzierungsaktivitäten. Nach Abschluss dieser Analyse- und Prüfungsphase werden die vertraglichen Grundlagen geschaffen und die Verhandlungen der notwendigen Vertragsdokumentation abgeschlossen. Mit der Unterzeichnung der Vertragsdokumentation und dem Übergang von Besitz-Nutzen-Lasten ist der Ankauf abgeschlossen. In einem internen Übergabeprozess wird das neue Objekt bzw. die Objektgesellschaft in das jeweilige Portfolio integriert und die Dokumentation an den zuständigen Portfolio Manager übergeben.
Der Verkaufsprozess erfolgt analog dem Ankaufsprozess allerdings in umgekehrter Reihenfolge.